Informationen

KUKUK Kanal – Demenz Support Stuttgart

Drei Videoempfehlungen für Sie:

https://youtu.be/MHj9YgQmgL8

https://youtu.be/U4mJVWenT4Q

https://youtu.be/mUslpbmEiz0

Maischberger Die Betreuungsfalle – hilflos, ausgenutzt, betrogen

Weitere Informationen unter: https://www.daserste.de/information/talk/maischberger/sendung/die-betreuungsfalle-hilflos-ausgenutzt-betrogen-100.html

Förderung

In 2018 haben wir von den „Verbänden der Krankenkassen auf Bundesebene“ zur Förderung der Selbsthilfebundesorganisationen gemäß § 20h SGB V eine Förderung von 16.000€ erhalten.
Alzheimer-Ethik bedankt sich sehr!


Zum aktuellen Pflegenotstand eine Stellungnahme von
Alzheimer Ethik, Heidrun Mildner


Heidrun Mildner
1. Vorsitzende

Jahrgang 1948, aktiv als Logotherapeutin und Referentin in der Sozial- und Lebensberatung.

Seit 2000 bin ich Mitglied in Alzheimer-Ethik, 2014 wurde ich in den Vorstand gewählt. Seit mehr als 20 Jahren bin ich mit dem Thema Alzheimer / Demenz vertraut. 10 Jahre habe ich als Pflegende Angehörige Erfahrungen gesammelt und mit zu Pflegenden in einem Haushalt gelebt. Mit Pflegeheimen arbeite ich seit mehr als 10 Jahren zusammen, besonders durch Anleitung zukünftiger Sozialhelfer, damit sie mit Menschen mit der Diagnose Demenz wertschätzend umgehen lernen. 14 Jahre war ich an einem Berufskolleg für Sozial- und Gesundheitswesen als Fachlehrerin tätig. Mit Renate Demski pflegte ich einen regen Austausch. Ihr und mir lagen die Begleitung und der Umgang von Menschen mit Demenz am Herzen. Nicht medikamentöse Therapien und Prävention waren unser Thema und ist auch heute noch mein Thema. Ich nahm an Fachveranstaltungen von Alzheimer Ethik teil und war bei Einsätzen an Kirchentagen und Kongressen mit dabei.

Der Austausch mit Renate Demski war mit ein Grund für die Errichtung einer ehrenamtlich geführten Beratungsstelle in 2006 im Rahmen der Selbsthilfe, die ich 1999 in meiner Heimatstadt ins Leben gerufen habe.

Zusatzausbildungen in Validation nach Feil und das abgeschlossene Studium der Logotherapie und Existenzanalyse, sind zum Wegbereiter geworden für Begleitung, Beratung, Vorträge, Workshops, Coaching, Supervision, Schulungen für Angehörige, betroffene Ehrenamtliche, Angehörige, sowie für Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in der Pflege. Ergänzende Ausbildungen wie Deeskalationstraining, Edukation Demenz® Angehörige, Edukation Demenz® stationär, halten mich auf dem „Laufenden“. Als akkreditiertes Mitglied am Viktor Frankl Institut Wien und Mitglied bei AGIEL (Arbeits-Gemeinschaft International für Existenzanalyse und Logotherapie in Deutschland), beschäftige ich mich mit der Thematik Alter und Demenz und verbinde die Logotherapie mit der Validation („Logovalidation“).

2012 ist das Buch „Demenz – der langsame Abschied – ein Ratgeber für betroffene Angehörige“ im Neukirchner Verlag erschienen. Hans-Arved Willberg und ich sind die Autoren.

Ethik, Soziales und Gesundheit sind meine Schwerpunkte, die ich vertrete im Sinne des von mir verstanden Artikel 1 unseres Grundgesetzes: „Die Würde des Menschen ist unantastbar!“. Ich verstehe darunter Wertschätzung und Respekt gegenüber jeder Person. Würde ist frei von Leistungszwängen. Für mich ist der Mensch a priori auch eine geistige Person.

So verstehe ich meinen Auftrag, dafür einzutreten, dass Menschsein und Menschbleiben auch nach einer Diagnose Alzheimer / Demenz weiterhin Gültigkeit hat.

Stephanie Brink
2. Vorsitzender

Mein Name ist Stephanie Brink, Jahrgang 1972, wohnhaft in Vlotho, einem kleinen Städtchen direkt am Weser-Radweg im schönen Ostwestfalen.

Nach einem abgeschlossenem Studium der Kulturwissenschaften war ich einige Jahre im Hochschulmanagement tätig und habe mich dann zeitgleich mit meiner Rückkehr in meine Heimat noch einmal beruflich verändert. Als Natur- und Wildnispädagogin bin ich viel in der Natur unterwegs und versuche Kindern dieses Wunder nahezubringen.

Als Betreuungskraft in einem Pflegeheim bin ich nah dran am Alltag von demenziell Betroffenen, ihren Angehörigen und Pflegenden. Der oftmals harte Alltag in Pflegeeinrichtungen, die Zeitnot und das Engagement der MitarbeiterInnen verdient unser aller Respekt. Mir persönlich ist es wichtig, dass trotz oftmals problematischer Rahmenbedingungen die Würde des Menschen gewahrt bleibt und wir mit Respekt und Wertschätzung dem Anderen begegnen. Hierbei ist es aus meiner Sicht wichtig, alle Beteiligten, egal ob BewohnerInnen, Angehörige oder MitarbeiterInnen, „in ein Boot“ zu holen. Viele Situationen könnten so „entschärft“ werden, bevor als Lösung eine Bedarfsmedikation mit ihren oftmals für die Betroffenen unwürdigen Nebenwirkungen gewählt  wird.

Diese Sichtweise versuche ich als Referentin in Weiterbildungs- und Fortbildungskursen sowohl ehrenamtlichen AlltagsbegleiterInnen als auch professionell tätigen Betreuungskräften ans Herz zu legen und zu vermitteln. Dieses kann ein langer Prozess sein und erfordert oftmals Mut und Durchhaltevermögen sowohl von Ehrenamtlichen als auch von Profis.

Meine Vorstandsarbeit sehe ich als Möglichkeit und Auftrag, für ein respektvolles Miteinander im sozialen Bereich einzutreten und Mut zu machen, diesen Weg gemeinsam zu gehen.


Flyer Edukation-Demenz PDF (1 MB)

Edukation Demenz – eine Schulung für Angehörige von Menschen mit Demenz


Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken